Der Name Nina Persson sagt mäßig musikinteressierten Menschen bestimmt eher wenig. An The Cardigans können sich die meisten aber sicherlich ...

Nina, Mond und Sterne: Nina Persson im Kölner Gloria

Der Name Nina Persson sagt mäßig musikinteressierten Menschen bestimmt eher wenig. An The Cardigans können sich die meisten aber sicherlich erinnern, diese Band hatte ja einige internationale Hits. Seit neun Jahren hat sie allerdings nichts mehr von sich hören lassen. Perssons Nachfolgeprojekt A Camp war schon deutlich weniger bekannt und hat seit 2009 auch nichts mehr veröffentlicht. Dafür hat Nina nach längerer Pause vor Kurzem ein Album unter ihrem eigenen Namen aufgenommen und ist nun auf Tournee. So richtig herumgesprochen hat sich die neue Karriere aber wohl noch nicht, denn die Zuschauerzahl im Kölner Gloria war bei unserem Eintreffen durchaus überschaubar.


Die etwas seltsam mit folienbezogenen Stellwänden dekorierte Bühne wurde dann zunächst von Worry Doll, Ninas Ein-Mann-Supportact erklommen. Der junge Mann sang zu Musik vom Macbook, was manchmal ein wenig nach James Blake klingen sollte, aber immer dann, wenn er ins Falsett verfiel, schwer zu ertragen war. Das Publikum konnte er damit nicht so richtig erobern, er erntete höflichen Applaus, alle seine Kommunikationsversuche wurden jedoch mit Schweigen bedacht. Dabei erkundigte sich der Künstler sogar, ob er über Karneval noch in Köln bleiben solle - nicht einmal auf diese Vorlage gingen die doch sonst so missionarischen Kölner ein. Auch die Ankündigung, dass es einen Song als Download gäbe, löste nicht gerade Begeisterungswellen aus.


Seinen Laptoptisch hatte Worry Doll übrigens mit einer seltsamen, sehr folkloristisch wirkenden Tischdecke dekoriert, die uns zunächst darüber spekulieren ließ, ob sich nicht frühere Bandmitglieder aufgrund dieser aus ästhetischen Gründen von Worry Doll verabschiedet hatten. Bei seinem Abgang kam es aber noch schlimmer, denn die vermeintliche Tischdecke warf er sich als Poncho über. Sehr vielseitig einsetzbar, dieses Teil. Aber auch sehr hässlich.


Dann war es auch schon Zeit für den Hauptact, der Saal hatte sich mittlerweile glücklicherweise noch etwas gefüllt. Nina Persson erklomm die Bühne gemeinsam mit ihrer vierköpfigen Band, bestehend aus einer Dame am Keyboard und drei Herren an Gitarre, Schlagzeug und Synthesizer, wobei sie besonderen Wert darauf legte, dass sie die Band Nina Persson seien. Nina trug ein recht seltsames Outfit: Neben einem schwarzen "Fascinator" im Haar fiel insbesondere ihr schwarzer Seidenkimono ins Auge. Dieser hatte auf dem Rücken Mond und mit Glitzersteinchen besetzte Sterne, den unteren Saum zierten nach oben reichende Hände. Der Mondanhänger an ihrer Kette harmonierte thematisch mit dem Mantel. Am Merchandisestand hätten wir übrigens neben den üblichen Waren wie Platten und T-Shirts auch eine Halskette zum Preis von 40 Euro kaufen können.


Die Sängerin selbst wirkte ein wenig verhärmt. Gut, wir werden alle älter, und die Cardigans-Tage liegen nun schon länger zurück, aber ich las auch in einem Interview, dass Nina Persson vor Kurzem unter Krebs litt, der sich glücklicherweise operativ entfernen ließ. So war es wohl eher die noch nicht lang zurück liegende Krankheit als das Alter, das der (zweifellos immer noch sehr hübschen) Künstlerin ins Gesicht geschrieben zu sein schien.

Kommen wir endlich zur Musik: Ich mag Ninas Stimme und finde sie auch sympathisch, aber ich hatte ihr Soloalbum bereits vorab gehört und war nicht sonderlich beeindruckt gewesen. Die Single "Animal Heart" stellt im Vergleich den stärksten Song dar und kam beim Publikum auch mit am besten an, aber insgesamt muss man bei Nina Persson, wie schon vor einigen Tagen zu Beady Eye, sagen: Es fehlt halt einfach an gutem Songmaterial. Frau Persson, die ihr Album komplett spielte, versuchte diesen Missstand zu beheben, indem sie insgesamt 6 Songs von A Camp und eine Coverversion in die Setliste einbaute.


An Charme mangelte es der Sängerin dagegen nicht, so bat sie um weniger helles Licht, weil sie der Meinung war, es könne die Zuschauer in den vorderen Reihen zu sehr blenden. Später, vor "Catch Me Cryin'", bat sie um noch weniger Bühnenbeleuchtung mit den Worten "I was hoping for porn light!". Ob ihr der frühere Verwendungszweck des Kölner Glorias bekannt war?
Nina sang auch nicht nur, sondern betätigte sich manchmal (beispielsweise bei "Charlie Charlie") an einem Mini-Keyboard, bei "I can buy you", das besonders gut ankam, spielte sie auch Mundharmonika.


Das Publikum blieb, von zwei auffällig begeistert abrockenden Ausnahmen abgesehen, auch beim Hauptact sehr ruhig, hörte aber aufmerksam und wohlwollend zu. So wurden dann nach dem regulären Set noch zwei Zugaben erklatscht. Die erste enthielt neben zwei eigenen Songs auch eine mir unbekannte Coverversion von David Bowie ("Boys Keep Swinging"). Für die zweite Zugabe kehrte Nina allein mit der Keyboarderin und den Worten "We're back and it's just me and Johanna, fuck boys!" zurück, die beiden spielten dann noch "This is heavy metal".

Wie gesagt, musikalisch beeindruckend war das alles nicht, obwohl ich Ninas Stimme mag und fand, dass sie gut sang. Bleibt zu hoffen, dass es irgendwann eine Cardigans-Reunion gibt und man dann auch Knaller wie "My Favourite Game" oder "For What It's Worth" wieder live hören kann.


Clip Your Wings
Burning Bridges For Fuel
Animal Heart
Frequent Flyer (A Camp)
Forget To Tell You
Love Has Left The Room (A Camp)
Catch Me Cryin'
Bear On The Beach (A Camp)
Charlie Charlie (A Camp)
Jungle
Dreaming Of Houses
Silver Like The Moon
I Can Buy You (A Camp)
Food For The Beast

Walking The Cow (A Camp)
The Grand Destruction Game
Boys Keep Swinging (David Bowie)

This Is Heavy Metal

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The Notwist habe ich in den letzten Jahren bereits dreimal live gesehen, genauer gesagt in Frankfurt, Düsseldorf und beim Mannheimer  Ma...

Alle guten Dinge sind vier: The Notwist im Wiesbadener Schlachthof


The Notwist habe ich in den letzten Jahren bereits dreimal live gesehen, genauer gesagt in Frankfurt, Düsseldorf und beim Mannheimer Maifeld Derby. Obwohl mir die Konzerte stets gut gefallen haben, fand ich es immer eher schwierig, etwas Sinnvolles darüber zu schreiben. Nun habe ich meinen vierten Auftritt am vierten Veranstaltungsort erlebt, dieses Mal im Wiesbadener Schlachthof. Das Besondere dieses Mal: Die Band hat mittlerweile ein brandneues Album, Close to the Glass. Einiges daraus konnte man bei den letzten beiden Konzerten schon live auf der Bühne hören, aber jetzt ist das Material komplett und "offiziell". Zum anderen stellte Wiesbaden den Eröffnungstermin einer längeren Tournee da und bot somit quasi die "Premiere" der Platte nach ihrem Erscheinen.


Im Schlachthof begegneten wir zunächst einem altersmäßig etwas fortgeschrittenen Publikum und dann der Vorband Aloa Input. Die drei jungen Männer senkten nicht nur den allgemeinen Altersdurchschnitt, sondern hatten auch eine sehr nette Bühnendeko, die aus drei Aufstell-Leinwänden bestand, auf die Beamer Verschiedenes - wie einstürzende Hochhäuser, wachsende Blumen oder schwimmende Fische - projizierte. Cico Beck, Marcus Grassl und Florian Kreier waren jedoch selbst auf der sehr dunkel gehaltenen Bühne kaum zu erkennen.


Musikalisch wusste die Band auch zu unterhalten und erinnerte mit manchen Songs etwas an They Might Be Giants oder den noch folgenden Hauptact. Ihre Musik wird häufig mit dem Begriff "New Weird Bavaria", umschrieben, jedoch war die Live-Darbietung nicht so schräg und seltsam wie auf ihrem Debütalbum "Anysome". Einen ihrer Songs, "Rubbish", mussten sie allerdings zweimal anfangen. Nach ihrem Set sah ich Aloa Input am Bühnenrand stehen und begeistert den Auftritt der Hauptband beobachten.


Ich habe immer Probleme, wenn mich helle Lichter anblinken, das hatte aber leider vorab niemand The Notwist verraten. Die Bühne war zum einen mit Scheinwerfern dekoriert, die zu verschiedenen Zeitpunkten farbige "Lichtstreifen" an die Decke warfen. Farblich besonders stimmig bei "Neon Golden". Zum anderen gab es auch noch eine Art Stehlampen mit zeitweise blinkenden Leuchtdioden, die zwar eigentlich ganz gut aussahen, deren Licht bei Einsatz mich aber regelmäßig zwang, den Blick zu senken.


Dabei ist The Notwist ja durchaus eine Band, bei der es viel zu sehen gibt: Da werden zwischendurch (etwa bei This Room") Platten aufgelegt (sogar mehrere übereinander), zwei Geigenbögen parallel am Vibraphon eingesetzt, und selbstverständlich nutzte Martin Gretschmann, vor allem bei Titeln aus dem Album "Neon Golden", auch wieder seine modifizierten Wii-Controller zur Steuerung seines Equipments.


Nach den ersten Titeln "They follow me" und "Close to the glass", beide vom neuen Album, folgte mit "Kong" die aktuelle Single, die live beim Publikum sehr gut ankam und deutlich dynamischer war als in der Studio-Version. Wenig später wurde auch das neue "Into another tune" anders, weil sehr lang ausgespielt. Die Evergreens "Neon Golden" und "Pilot" flossen, quasi als Doppellied ohne Unterbrechung, ineinander über, wobei "Pilot" an sich auch munter zwischen der regulären Version und dem "Different Cars And Planes"-Remix hin und her sprang. Hier wurde es mitunter so elektronisch und beat-lastig, dass man sich an Underworld erinnert fühlte. Andererseits steigerten sich "Gloomy planets" und "Gravity" zu gitarrig-noisigen Höhepunkten und zeigten die andere Seite von Notwist auf.


Nach "Gravity" verließ die Band das erste Mal die Bühne, ließ sich aber bereitwillig zurückrufen und spielte noch drei weitere Songs, darunter das hinter mir sehr lautstark geforderte "Consequence". Andere Zuschauer hatten jedoch weitere Wünsche, die ich nicht so recht verstand. Als die Band abermals weggegangen und zurückgekehrt war (die geschriebene Setliste endete nach "Consequence"), wurden wieder besonders laut Liedtitel gerufen, in meiner direkten Nachbarschaft rief jemand "Spielt mal was Lautes, oder seid Ihr dafür zu alt??". Die Band war sichtlich unentschlossen und wechselte Blicke, schließlich sagte Markus Acher, man werde es versuchen (jemand im Publikum rief "Das ist wie Fahrradfahren!"), bei Textschwierigkeiten müsse das Publikum eben helfen. Es folgten mit den krachigen "One dark love poem" und "Puzzle" die mit 19 und 22 Jahren ältesten Titel des Abends. Die Band hatte mit der unvorbereiteten Darbietung, der sich noch "Chemicals" (auch schon 16 Jahre alt) anschloss, offenbar keinerlei Probleme, allerdings gefiel mir dieser Teil des Sets musikalisch am wenigsten - wobei mich die Spontaneität der Band sehr beeindruckte und das Konzert "besonders" machte.


Nachdem das Publikum nun immer noch nicht genug hatte, folgte als allerletzte Zugabe noch das wieder ruhigere "Gone Gone Gone" von "The Devil, You & Me", dann war endgültig Schluss. Wie gesagt, ich finde es immer schwierig, über Konzerte von The Notwist zu berichten, weil ich eigentlich nur ohne viele Worte sagen möchte, dass es prima war. War es nämlich wieder, dieses Konzert war vielleicht sogar mein bestes.



Setliste:

They follow me
Close to the glass
Kong
Boneless
Pick up the phone
Into another tune
This room
Gloomy planets
Neon golden
Pilot
Casino
Gravity

One with the freaks
Run run run
Consequence

One dark love poem
Puzzle
Chemicals

Gone gone gone 

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Gestern Nachmittag las mein Freund nachdenklich meine bisherigen Berichte über die Oasis-Nachfolgeband Beady Eye und sagte schließlich: &q...

Quo Vadis: Beady Eye in der Kölner Live Music Hall

Gestern Nachmittag las mein Freund nachdenklich meine bisherigen Berichte über die Oasis-Nachfolgeband Beady Eye und sagte schließlich: "Das liest sich eigentlich nicht so, als wolltest du diese Band noch einmal live sehen." Dem hatte ich nicht wirklich viel entgegenzusetzen. Da ich aber ein netter Mensch bin, erklärte ich mich dennoch bereit, ihn - einen großen Oasis- und Gallagherfan - abends nach Köln zu begleiten, wo Liam Gallagher und Kollegen das einzige Deutschlandkonzert ihrer aktuellen Tournee spielten - als Nachholtermin für einen ausgefallenen Termin im letzten Jahr.


Nachdem ich selbst auch kurz zuvor einen Blick auf meine alten Berichte geworfen und so mein Gedächtnis aufgefrischt hatte, fiel mir bei unserer Ankunft zunächst auf, dass die Halle zwar durchaus voll (wenn auch nicht ausverkauft) war, ich entdeckte aber nicht die von anderen Auftritten gewohnten Scharen von grölenden "Ultras". Sicher, der eine oder andere Mod-Haarschnitt war im Publikum zu sehen, der Männeranteil war wie gewohnt hoch und auch Kleidung von Liam Gallaghers Modelabel "Pretty Green" war vielfach zu sehen. Dennoch, die ausgelassene (und für mich zugegebenermaßen eher nervige) Atmosphäre mit besoffenen Fans und deren Gegröle schien dieses Mal auszufallen. Als Aufwärmmusik liefen passenderweise Titel von The Beatles, The Who, The Kinks, wieder The Beatles und ein wenig Punk.


Im Hintergrund der Bühne befanden sich dieses Mal an Stelle eines riesigen "Beady Eye"-Schriftzugs drei Leinwände, die später jedoch nur dezent eingesetzt wurden, um etwa Ausschnitte aus den Videos ("Second Bite Of The Apple", "The Roller") zu zeigen. Gelegentlich, wie bei "Shine A Light" passten die eingesetzten Visualisierungen zu den Songs (hier Lichtpunkte und -reflexe).

Im Netz war von einem Konzertbeginn um 19:30 Uhr die Rede gewesen, was glücklicherweise nicht stimmte, denn wir waren erst gegen 20 Uhr vor Ort eingetroffen. Tatsächlich war in der Live Music Hall aber für 22 Uhr eine Flatrate-Saufveranstaltung angesetzt, so dass Beady Eye, dieses Mal verstärkt durch den Keyboarder Matt Jones, ohne Vorband gegen viertel nach acht die Bühne betraten. Aber irgendwie auch nicht. Liam Gallagher - mit seinem neuen Kurzhaarschnitt erkannte ich ihn nicht sofort, zumal wir relativ weit hinten standen - hielt sich zwar auf der Bühne auf, aber stand dort nur, redete und kauerte schließlich an zwei verschiedenen Stellen des Bühnenrandes, um offenbar mit dem Publikum zu sprechen. Komisch. Gerade als ich begann, mir Sorgen zu machen, ob es vielleicht unlösbare technische Schwierigkeiten gäbe, weshalb das Konzert nicht stattfinden können würde, kam der Rest der Band - Gem Archer, Andy Bell, Chris Sharrock und Neuzugang Jay Mehler - zu den Klängen des unveröffentlichten Songs "White Smoke" ebenfalls eher unspektakulär auf die Bühne und es ging los.


Wie eingangs und auch sonst schon oft erwähnt, habe ich ja so meine Probleme mit Beady Eye. Zu der Tatsache, dass ihr Songmaterial in den meisten Fällen nicht sonderlich stark ist, kommt noch diese starre Dauercoolness, die ich nicht wirklich begreife. Insofern kann ich nur sagen, dass ich den Eindruck hatte, Liam und die Band seien nicht sonderlich gut gelaunt, aber letztlich sind bei Herrn Gallagher Junior gute und schlechte Stimmung recht schwer voneinander zu unterscheiden. Dass Andy Bell und ein weiteres Bandmitglied den kompletten Auftritt lang Sonnenbrillen trugen und anscheinend keinerlei Kommunikation zwischen den Musikern stattfand, erleichterte die Stimmungseinschätzung auch nicht. Die Tatsache, dass es mir trotz Anglistikstudium darüber hinaus relativ schwer fällt, die verbalen Äußerungen Gallaghers zu verstehen, verkomplizierte die Einordnung der Situation noch zusätzlich.

Immerhin war sich Liam möglicherweise bewusst, dass ihn manch einer nicht verstehen konnte, weshalb er nicht mit Gesten sparte - die ich leider aber auch nur schlecht begriff. Nach dem ersten Song "Flick of the Finger" trat er nacheinander links und rechts an den Bühnenrand und rieb bedeutungsvoll seine Finger in einer Geste, die für mich "Geld" oder auch "Bestechung" bedeutet. Was ja auch der Übersetzung von "Flick of the finger" entspricht, oder wollte er uns damit zusätzlich etwas sagen? Vielleicht gab er ja auch ein Statement zu der Tatsache ab, dass ich soeben an der Abendkasse stolze 80 Euro für unsere beiden Tickets bezahlt hatte?


Die restliche Band trug kommunikativ mehr oder weniger nichts bei und spielte recht unbeweglich ihre Songs. Allein Archer griff bei "Second Bite Of The Apple" zur Abwechslung zu zwei Rasseln. Im ersten Drittel der Setliste gab es hauptsächlich Titel des aktuellen Albums "BE" zu hören, allein "Four Letter Word" bildete eine Ausnahme.

Vor dem Liebeslied "Soul Love" verstand ich endlich einmal etwas, da sagte Liam "This one is for the givers, not the takers!" Mysteriös wurde es aber wieder bei der Ankündigung des Oasis-Superhits "Wonderwall", Liam hatte bereits zuvor am Ende von "Shine a Light" mehrfach mit dem Finger ein Viereck in die Luft gezeichnet. Nun weiß ich, dass "square" auch langweilig / bieder / doof bedeuten kann - waren damit wir gemeint? Er sagte dann sinngemäß, dass es im Publikum vorne "circles" und hinten "squares" gäbe, und dass der nächste Song für die "squares" sei. Ah ja. Hieß das jetzt, dass nur doofe Spießer bei einem Beady Eye-Konzert Oasis-Hits hören wollen, er ihnen aber das Verlangte zu geben bereit ist? Nach "Wonderwall" wurde zu einem Publikumsmitglied erst etwas für mich Unverständliches gesagt, dann folgte "If you can't be arsed, then neither can I!". Ein Kommentar zur Stimmung oder etwas ganz anderem?


Das restliche Publikum hatte wohl auch seine Verständnisschwierigkeiten, denn um uns herum blieb die Stimmung in der Tat eher gedämpft. Gut, der eine oder andere gefüllte Bierbecher flog als Begeisterungssignal durch die Gegend, aber insgesamt war von Ausgelassenheit nicht viel zu spüren. Statt "Beady Fucking Eye", das beim früheren Kölne Auftritt immer wieder skandiert worden war, gab es dieses Mal nur noch "Liam! Liam"-Rufe. Selbst die Oasis-Hits (später folgte als zweiter noch "Cigarettes & Alcohol"), zu denen sich das Publikum bei der Stone Roses-Wiedervereinigung in Manchester singend in den Armen gelegen hatte, wurden in der Live Music Hall eher mit stiller Zufriedenheit angenommen, ebenso Beady Eyes bester eigener Song "The Roller". Und seien wir ehrlich: Die Livedarbietung zeigte wieder einmal deutlich, dass die Qualität von Beady Eyes eigenen Lieder in den seltensten Fällen annähernd an das heranreicht, was Noel Gallagher so schreiben kann.

Dass Liam sich nun wie sein Bruder die Freiheit nimmt, in seinen Sets auch alte Oasis-Hits zu spielen, gönne ich ihm gerne. Aber wieso entschied er sich ausgerechnet für zwei Titel aus den frühen Tagen der Band, in der weder Bell, noch Archer, noch Sharrock mit dabei und somit noch nicht einmal in die Aufnahmen der Songs involviert waren? Dann wären doch Singles, die nach 2002 erschienen sind, sinnvoller, oder doch erst recht Oasis-Songs, die von Liam ("Songbird", "I'm Outta Time", "The Meaning Of Soul"), Andy ("Turn Up The Sun") oder Gem ("To Be Where There's Life") geschrieben wurden und die Setliste ein wenig authentischer hätten aufpeppen können. Stattdessen spielte man mit "Wonderwall" ein Lied, das Noel Gallagher einst für seine Exfreundin schrieb und das mit Beady Eyes Mitgliedern nun wirklich überhaupt nichts zu tun hat.


Meine Vermutung, dass die Band nicht sonderlich gut aufgelegt sei, schien sich zu bestätigen, als nach "Wigwam" der Hauptteil zu Ende ging. Beady Eye spielen aktuell stets dieselbe Setliste, weshalb bereits klar war, dass als Zugabe noch eine Coverversion von "Gimme Shelter" der Rolling Stones geplant war. Dennoch begann sofort Musik vom Band, weshalb viele Besucher bereits Richtung Ausgang strömten, als die Band doch noch zurückkehrte und den Song spielte. Vielleicht hatte diese Merkwürdigkeit aber auch gar nichts mit dem Publikum zu tun, sondern mit dem bereits erwähnten, für 22 Uhr geplanten Saufevent  - nach Ende der Zugabe war es 21:50 Uhr, so dass die Hallenbetreiber es sicher eilig hatten, die Konzertbesucher nun aus der Halle heraus und die Alkoholfreunde hinein zu bekommen. Und auch dieser Umstand könnte sich durchaus negativ auf die Stimmung der Band ausgewirkt haben, denn wer lässt sich schon gerne hetzen?


Beim Herausgehen hörte ich ein Gespräch von zwei anderen Konzertbesuchern mit, von denen der eine meinte, dass "Gimme Shelter" ja wirklich gut gewesen sei. Der andere meinte darauf: "Ja, aber es war auch mit Abstand das beste." Er fuhr fort, dass die Band für die Zukunft nur zwei Optionen habe, dann nannte er derer drei: Sich mit Noel versöhnen, bessere Songs einkaufen oder aber eine Coverband für die besten britischen Hits der letzten 30 Jahre werden. Mir erscheint keine der genannten Optionen als realistisch, dennoch blieb auch für mich der Eindruck zurück, dass es so wohl nicht mehr lange mit Beady Eye weitergehen kann. Aber wie dann?


Setliste:

Flick of the Finger
Face the Crowd
Four Letter Word
Soul Love
Second Bite of the Apple
Iz Rite
Shine a Light
Wonderwall
The World's Not Set in Stone
I'm Just Saying
Soon Come Tomorrow
Cigarettes & Alcohol
The Roller
Start Anew
Bring the Light
Wigwam

Gimme Shelter

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Kürzlich habe ich endlich die erste Staffel der US-Superheldenserie Arrow zu Ende gesehen. Die Handlung spielt im fiktiven "Starlin...

Sendeschluss: We Invented Paris - Mont Blanc


Kürzlich habe ich endlich die erste Staffel der US-Superheldenserie Arrow zu Ende gesehen. Die Handlung spielt im fiktiven "Starling City", und wann immer diese Stadt aus der Luft gezeigt wird, greifen die Produzenten zu Aufnahmen anderer Großstädte. Immer wieder war dabei auch die nächtliche Frankfurter Skyline zu sehen. Nachdem Arrow keine besonders tolle Serie ist, wurde das Warten auf die Frankfurtbilder mit der Zeit schon fast das Highlight des Seriengenusses. Es hat auch dazu geführt, dass ich mittlerweile auch beim Anblick ganz anderer Städteaufnahmen spaßershalber ganz gerne begeistert "Frankfurt!" rufe.

Beim We Invented Paris-Video zu "Mont Blanc" ist der Ausruf aber absolut korrekt, denn man sieht gleich am Anfang den Messe- und den Fernsehturm, in der Mitte den Römer und am Ende gibt's dann noch ein bisschen Skyline. Dazwischen kann man allerdings auch den Eiffelturm bewundern. Die Szenen, deren sich Bedeutung im Video nicht völlig erschließt, stammen übrigens aus dem Film Couchmovie.

Die schweizerische Band hat soeben ihr zweites Album veröffentlicht und befindet sich aktuell auf Tournee:

24.02. Berlin, Bi Nuu
27.02. Leipzig, Werk 2
28.02. Jena, Cafe Wagner
01.03. Ulm, Roxy
27.03. Würzburg, Cafe Cairo
28.03. Bremen, Pier 2
13.04. Lindau, Club Vaudeville
15.04. Münster, Gleis 22
16.04. Düsseldorf, FFT Kammerspiele
17.04. Göttingen, Junges Theater
18.04. Hamburg, Prinzenbar
19.04. Husum, Speicher Husum
22.04. Erfurt, Museumskeller Erfurt
23.04. Dresden, Beatpol
24.04. Wiesbaden, Schlachthof
25.04. Erlangen, E-Werk - Clubbühne
26.04. Freiburg, Jazzhaus

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© MeridianSpa Im Studio darf man nicht fotografieren, und diese Bilder aus dem Pressebereich der Website stammen nicht aus Frankfurt. Dort...

Neulich beim Luxussport

© MeridianSpa Im Studio darf man nicht fotografieren, und diese Bilder aus dem Pressebereich der Website stammen nicht aus Frankfurt. Dort sieht es aber fast genauso aus.
Wenn es um Sonderangebote geht, setzt bei mir manchmal das Gehirn aus. Das ist wohl weniger mein persönliches Problem als allgemeine Psychologie, dennoch scheine ich in diesem Kontext besonders leicht zu kriegen zu sein.

Beispielsweise gibt es seit kurzem quasi direkt neben meinem Büro ein neues Fitness-Studio, das MeridianSpa. Die Nähe zum Arbeitsplatz machte das Etablissement attraktiv, zudem wurde bereits vor Eröffnung massiv mit der Qualität der recht luxuriösen Anlage geworben. Eine riesigen Spa-Bereich mit Pool sollte es geben, Cardiogeräte auf dem neuesten Stand, massenweise freundliche, ansprechbare Trainer, ein eigenes Restaurant ... Das klang alles so weit sehr einladend, hat aber natürlich seinen Preis: Allein für den Beitritt zahlt man schlappe 200 Euro, monatlich sind dann noch einmal weitere 99 fällig. Günstiger wird es nur, wenn man ausschließlich wochentags und tagsüber trainieren möchte, aber wer hat dann schon Zeit?

© MeridianSpa
Seit Beginn meiner Frankfurter Zeit war ich vorher Mitglied bei Fitness First gewesen, einer bundesweiten Studiokette, die in Frankfurt besonders häufig anzutreffen ist. Dort hatte ich als Mitglied der untersten Kategorie, also ohne Zutritt zu den schickeren "Black Label"-Clubs, monatlich um die 50 Euro bezahlt, eine Weile lang im Rahmen einer Sonderaktion sogar nur um die 30. Vergleichbar zum schicken, neuen Meridianspa war das Ganze natürlich nicht so recht, aber es kostete ja auch nur die Hälfte.

Was nun das eingangs erwähnte Angebot betrifft: Die Meridianspa-Betreiber boten den Mitgliedern, die sich bereits lange vor dem Eröffnungstermin für einen Vertragsabschluss entschieden, einen Sondertarif von 85 Euro an, die Aufnahmegebühr sank auf 50 Euro. Das war mir ehrlich gesagt immer noch zu teuer, aber im Vergleich zum Normalpreis zweifellos ein Schnäppchen. Zudem bekam ich für die ersten vier Wochen nach Eröffnung des Studios ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt, womit man mich letztlich überzeugte: Ausprobieren konnte man das Ganze ja einmal.

Jetzt ist das Studio seit drei Wochen eröffnet. Tatsächlich hat sich die Anlage als ziemlich prima erwiesen: Es finden sehr viele unterschiedliche Kurse statt, es gibt viel und sehr freundliches Personal und die Mitgliederzahl ist bislang noch so überschaubar, dass alles schön ruhig ist. Die Tatsache, dass alles brandneu ist, trägt ebenfalls zur Attraktivität bei.

© MeridianSpa
Besonders angetan hat es mir jedoch der Spa-Bereich, in dem nicht nur ein relativ großer Pool zur Verfügung steht, sondern man auch die Wahl zwischen sechs Saunen sowie einem Dampfbad hat, einen Whirlpool auf der Dachterrasse genießen oder in einem Ruheraum am Kamin eine Zeitschrift oder einen Bildband durchblättern kann.

Darüber, ob das alles für mich, die ja nicht mehr in Frankfurt wohnt, so sinnvoll ist, kann man durchaus streiten. Spontane Besuche im Wellnessbereich fallen für mich weg, und wenn ich abends direkt nach dem Büro trainiere, bin ich erst nach 21 Uhr zuhause - innerhalb Frankfurts wäre das sicherlich viel schneller zu schaffen.

Für mich habe ich nun beschlossen, dass mein positiver Eindruck von der Anlage, die Nähe zum Arbeitsplatz und ja, natürlich auch das Sonderangebot ausschlaggebend sind und ich den Vertrag für das erste Jahr behalten werde. Ein bisschen Luxus ist ja manchmal durchaus ganz schön, und nach Ablauf des Jahres muss ich mir dann überlegen, ob mir der Spaß auch die vollen 99 Euro monatlich wert ist ...

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Es gibt ein neues Notwist-Album! Das heißt, bald gibt es eines, denn "Close to the Glass" erscheint erst am 21. Februar. Am 24....

Sendeschluss: The Notwist - Kong


Es gibt ein neues Notwist-Album! Das heißt, bald gibt es eines, denn "Close to the Glass" erscheint erst am 21. Februar. Am 24. werde ich die Band mit einem dann wirklich brandneuen Album live sehen.

Vorab gibt es schon einmal die Single "Kong". Im Video zu dem poppig-schnellen Song wird die Welt von einem gewaltigen Hochwasser heimgesucht, das sich letztlich als Wassermonster entpuppt. In letzter Minute kann ein Superheld in Gorillaform den Bösewicht zur Strecke bringen. Vielleicht auch eine Lösung für die armen Briten?

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Falafel sind eine ganz prima Sache - unglaublich lecker, gesund und vegetarisch. Leider schaffen es Dönerbuden regelmäßig, die Kichere...

Fleischeslust: Falafel



Falafel sind eine ganz prima Sache - unglaublich lecker, gesund und vegetarisch. Leider schaffen es Dönerbuden regelmäßig, die Kichererbsenkugeln seltsam geschmacklos zuzubereiten, aber glücklicherweise gibt es in Frankfurt verschiedene Anlaufstellen, die Falafel ordnungsgemäß zubereiten, also mit Hummous statt seltsamer Knoblauchsauce. Selbst im neuen Skyline Plaza-Einkaufszentrum gibt es einen marokkanischen Stand, der durchaus ordentliche Falafel-Wraps verkauft.


Das gilt aber natürlich nicht für den mir bekannten Teil des Westerwaldes. Also muss man, wenn einen hier die Falafel-Lust packt, entweder selbst kochen oder auf das zurückgreifen, was die Kühlregale zu bieten haben. In diesem Fall also die Falafelbällchen von Garden Gourmet.


Nachdem es hier sicherlich auch schwierig wäre, Hummous zu bekommen, brachte ich diesen einfach aus Frankfurt mit. Es gab also fertig gekaufte Pitas mit ein wenig Hummous, den angebratenen Falafelbällchen und ein wenig Tomaten und Salat.


Was diesen Falafel-Sandwiches Marke Eigenbau letztlich fehlte, war Schärfe. Beim Libanesen bekommt man ja meist noch eine kleine Menge Chilisauce dazu, aber was könnte man hier als Ersatz nehmen? "Scharfes" Ketchup entpuppte sich als viel zu süß, Sambal Oelek lag in etwa richtig, ist aber sehr schwer zu verteilen.

Insgesamt waren die Falafel-Sandwiches aber eine gute Sache und allemal besser als das, was man üblicherweise an der Dönerbude bekommt.

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Hier in Hessen und Rheinland-Pfalz kann man ja aktuell nicht gerade behaupten, unter einem harten Winter zu leiden. Dennoch habe ich die ...

Sendeschluss: William Fitzsimmons - Fortune


Hier in Hessen und Rheinland-Pfalz kann man ja aktuell nicht gerade behaupten, unter einem harten Winter zu leiden. Dennoch habe ich die Jahreszeit bereits gründlich satt. Was wäre da passender als ein Video, das "So schön kann Sommer sein!" zu rufen scheint?

Herrn Fitzsimmons kannte ich bislang überhaupt nicht (sein Name lässt mich allerdings an die beiden Wissenschaftler und Genies Fitz und Simmons aus der Serie Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. denken, was hier wenig zur Sache tut). Ich habe aber vorhin gelesen, dass er der Sohn blinder und sehr musikverbundener Eltern ist, sein Vater soll sogar selbst eine Pfeifenorgel gebaut haben. Seine Songs wurden bereits in verschiedenen Fernsehserien verwendet, zumindest dieser gefällt mir auch sehr gut. Allerdings wirft der Künstler bei mir auch die Frage auf: Wie lange hält dieser Vollbarttrend eigentlich noch an?

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Langjährige Leser dürften sich daran erinnern, dass hier früher manchmal auch vom Thema Laufen die Rede war, sogar über meine Teilnahme an e...

Wie es läuft

Langjährige Leser dürften sich daran erinnern, dass hier früher manchmal auch vom Thema Laufen die Rede war, sogar über meine Teilnahme an einem Halbmarathon habe ich einmal berichtet. Meinen zweiten Versuch in diese Richtung gab ich irgendwann wegen verschiedener gesundheitlicher Widrigkeiten auf und beschloss, weiterhin einfach "nur so" zu laufen. Das klappte dann langfristig aber auch nicht, weil ich im Jahr 2012 plötzlich so regelmäßig direkt nach meinen Läufen Migräne bekam, dass sich der Zusammenhang einfach nicht mehr ignorieren ließ.


Schade fand ich diese Entwicklung schon, unlogisch auch, denn vorher war ich an die vier Jahre weitgehend problemlos gelaufen. Bis April 2013 ging ich zur sportlichen Betätigung zumindest halbwegs regelmäßig ins Fitness-Studio, danach war erst einmal alles vorbei.

Bis Weihnachten. In der Pause zwischen den Jahren fühlte ich mich vom ganzen "drinnen" sein schon ganz rammdösig und beschloss spontan, einmal einen kleinen Lauf zu versuchen. Angemessene Kleidung und auch eine Lauf-App fürs Telefon waren trotz der langen Unterbrechung noch vorhanden, also versuchte ich es einfach. Am nächsten Tag lief ich gleich noch einmal, am übernächsten wieder. Bislang ohne negative Konsequenzen.


Und so kommt es, dass man mich nun wieder regelmäßig um die Häuser joggen sieht. Anders als in Frankfurt, wo ich in der Nähe einer sehr schönen Laufstrecke am Flüsschen Nidda wohnte, gibt es in der Umgebung meiner neuen Wohnung keinen Weg, der "Hallo, ich bin hier die Standard-Laufstrecke!" zu rufen scheint. Das hat aber auch seine Vorteile, denn wenn ich einmal loslaufe, kann ich mich recht spontan für eine Richtung entscheiden und habe auf diese Art viel Abwechslung: Mal pese ich durch die Wohnsiedlungen, mal durch die Felder der Umgebung, oder ich umrunde die Innenstadt.

Das ist sowieso ein prima Zusatzfaktor: Da ich ja nach wie vor wochentäglich nach Frankfurt pendele, kenne ich meine aktuelle Wohngegend immer noch eher schlecht und kann durch die Läufe - mittlerweile schaffe ich wieder fünf Kilometer - die Umgebung ein wenig erkunden. Wenn man wie ich keinen nennenswerten Orientierungssinn hat, ist es auch spannend, hinterher die GPS-Daten des Laufs auf einer Karte anzusehen und so zu erkennen, wo man überhaupt war.

Ich bin kein Mensch, der von Natur aus einen riesigen Bewegungsdrang hat, so dass mich hauptsächlich die Vernunft (man kann eben nicht nur herumsitzen und futtern, zumindest tut es nicht gut) nach draußen treibt. Dennoch macht mich die Tatsache, dass ich nun - anscheinend - wieder laufen kann, ziemlich glücklich. Hoffentlich bleibt es dabei.

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Ein Moderat-Video gab es hier letztes Jahr schon, dieses hier fügt sich wie das von letzter Woche ins Thema "Tankstelle" ein...

Sendeschluss: Moderat - Last Time


Ein Moderat-Video gab es hier letztes Jahr schon, dieses hier fügt sich wie das von letzter Woche ins Thema "Tankstelle" ein. Bei Moderat werden aber keine Verbrechen begangen, sondern einfach nur abgehangen - während ein Mitglied der Jugendclique das Weite sucht und Richtung Stadt fährt.

Zusätzlich zu dem melancholisch-schönen Video gibt es noch ein Making of mit der Band.


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